Wie "sehen" und verehren Kinder Mutter Pauline?

Leute, die Mutter Paulines Grab besuchen, können ihre Anliegen oder ihren Dank auch in ein Gästebuch eintragen. Die Anliegen sind vielfältig: Bitte um Gelingen einer Operation, um Heilung von einer Krankheit, um das Bestehen einer Prüfung, um einen Arbeitsplatz, um Frieden in der Familie, um die Geburt eines gesunden Kindes  und vieles mehr. Auch Kinder lieben es, etwas in das Gästebuch einzutragen: um gute Freunde, um Erfolg beim Fußballspiel, aber auch um den Zusammenhalt von Vater und Mutter. Manche Kinder benutzen die Gelegenheit, Mutter Pauline zu zeichnen und dadurch ihre Liebe zu ihr zum Ausdruck zu bringen. Einige Beispiele sind hier zu sehen.

 

 

Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.

(Albert Camus 1913-1960, französischer Schriftsteller)

In vielen Gemeinden in Deutschland wird das Erntedankfest am 1. Sonntag im Oktober begangen. Es erinnert an die Abhängigkeit des Menschen von der Natur. Christen danken Gott für die Feld- und Obsterträge des Jahres. Das Fest soll verdeutlichen, dass der Mensch die Schöpfung Gottes nicht unter Kontrolle hat, sondern selbst ein Teil dieser Schöpfung ist. In den Kirchen werden "die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit"  präsentiert und zu Beginn der Eucharistiefeier vom Priester gesegnet.

Einige Schwestern vom Generalat habern den Paderborner Dom, die Busdorfkirche und die Herz-Jesu-Kirche besucht. Hier einige Fotos.

 

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Thanksgiving in Germany

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Am 8. Oktober dieses Jahres unternahmen die Schwestern des Generalats eine Wallfahrt zur Muttergottes nach Werl. Das dortige Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“ (Consolatrix afflictorum) ist eines der ältesten Deutschlands. Es wird zum ersten Mal um 1200 erwähnt. Zunächst war es an verschiedenen Orten bis es Anfang des 14. Jahrhundert nach Soest gebracht und dort in der Wiesenkirche sehr verehrt wurde. Nach der Reformation übernahmen die Protestanten die Wiesenkirche. Das Gnadenbild wurde nach Werl gebracht und dort den Kapuzinern übergeben. Im 19. Jahrhundert übernahmen die Franziskaner die Betreuung der Wallfahrten. Die Wallfahrtskirche erhielt 1953 unter Papst Pius XII. den Ehrentitel Päpstliche Basilika Minor. Werl ist mit über 100.000 Pilgern jährlich der drittgrößte Marienwallfahrtsort Deutschlands.

Werl ist eine Kleinstadt, und ein Gang durch die Stadt mit ihren Fachwerkhäusern und interessanten Bronzefiguren ist lohnend.

Inder Nähe von Paderborn gibt es viele Marienheiligtümer, die ihren Ursprung zum Teil im 12./13. Jahrhundert haben. Einige Schwestern des Generalats haben drei dieser Wallfahrtsorte besucht, um in den Anliegen der Kongregation zu beten: Kleinenberge, Dörenhagen und die Kapelle zur Hilligen Seele bei Dörenhagen.

Kleinenberg

Kleinenberg zählt zu den ältesten Marienwallfahrtsorten in Westfalen. Die barocke Wallfahrtskirche von 1742 ist der vierte Bau an dieser Stelle. Das Innere besticht durch seine filigranen Malereien an Wänden und Gewölbe, die Figuren der Ordensstifter sowie die große Altarfront. Von der Wallfahrtskirche führt ein Prozessionsweg zum Mutter-Gottes-Brunnen mit Lourdesgrotte und Goldfischteich. Natürlich gehört auch ein Picknick zur Wallfahrt.

Dörenhagen

Wahrzeichen des Ortes Dörenhagen ist die um 1220 als Wehrkirche errichtete alte Pfarrkirche Sankt Meinolf, die erste Pfarrkirche Dörenhagens, mit frühgotischen Maßwerkfenstern, spätmittelalterlichen Fresken und barocker Ausstattung.

Etwa zwei Kilometer westlich des Ortskernes liegt die Kapelle zur Hilligen Seele, ein uraltes Wallfahrtsziel zur Verehrung des heiligen Kreuzes. Das Chor ist im Kern romanisch, das quadratische Schiff mit Flachdecke aus dem 17. Jahrhundert.

Hühnerfarm bei der "Hilligen Seele", Dörenhagen

Diese Farm ist zwar kein Wallfahrtsort, aber ist ein wichtiger Beitrag für die Bewahrung der Schöpfung. Ein junges Ehepaar aus Dörenhagen hat Im Sommer 2016 damit begonnen, eine Freilandhaltung für Hühner aufzubauen. Ihre 350 Legehennen halten sie in mobilen Hühnerställen, die in regelmäßigen Abständen immer wieder auf der großen Weide verschoben werden, so dass die Hühner stets eine frische Wiese als Auslauf vorfinden. Etwa 280 verkaufsfähige Eier sammelt das Ehepaar jeden Morgen ein, davon wird ein Teil direkt auf der Weide verkauft. Der Verkaufswagen steht gleich an der Kapelle zur Hilligen Seele. Die Tür zum Wagen ist offen, der Kunde bedient sich selbst und wirft das Geld einfach in einen Tresor am Ausgang.

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