Am 21.August 2019 feierten die Schwestern der Christlichen Liebe weltweit das 170jährige Bestehen ihrer Kongregation. In Paderborn, der Gründungsstätte, waren Freunde, Nachbarn und Ordensgemeinschaften eingeladen. Die Eucharistie feierte Erzbischof Becker in Konzelebration mit Prälat Kresing und Dechant Fischer. Kernpunkt seiner Ansprache war die Bedeutung der Liebe Christi, der „christlichen“ Liebe. Mutter Pauline habe etwas von der Sonne des Himmels auf die Erde gebracht, sagte Erzbischof Becker.

Generalat, Mutterhaus und Exerzitienhaus aus der Vogelperspektive

„Zu allen Zeiten versuchten Ordensgemeinschaften, in ernsthaftem Suchen in den sog. „Zeichen der Zeit“ den Willen Gottes zu erkennen und daraus ihre Entscheidungen und ihr Handeln abzuleiten. In den letzten schnelllebigen Jahrzehnten tauchten auch in unserer Gemeinschaft immer öfter Fragen auf, wie: „Entsprechen wir, entsprechen unsere Aufgaben noch den Erfordernissen unserer Zeit?“ „Entsprechen wir den Erfordernissen unserer Zeit so, wie Mutter Pauline denen ihrer Zeit entsprochen hat“? „Wie vermögen wir als Gemeinschaft auf Nöte unserer Zeit zu antworten?“ Im Rundschreiben des Kapitels der Deutschen Provinz 1976/77 heißt es: „Im Rahmen der Erneuerung müssen wir uns aufrichtig und mutig die Frage stellen, ob wir unsere Aufgaben in der gegenwärtigen Form auf längere Sicht hin weiterführen können.“ Es war insgesamt die Suche nach einer gesunden Balance zwischen der Treue zu unseren jeweils gegenwärtigenapostolischen Aufgabenund der Offenheit gegenüber neuen Herausforderungen, - unter Abwägung der zur Verfügung stehenden Mittel und Möglichkeiten.

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