Sr. Ignatiana aus der Fazenda in Hellfeld schreibt:

Ja, wie geht es uns hier auf der Fazenda in der jetzigen Coronavirus-Krise? Von mehreren Seiten bin ich schon gefragt worden.

Da jetzt die Ausgangssperre in ganz Deutschland verhängt ist, kommen ja auch keine Gäste mehr zum Hofcafé. Heilige Messen finden auch nicht mehr statt. So nehmen wir morgens um 7.00 Uhr an der Papstmesse teil, die live übertragen wird.

Von 13.30 Uhr –14.00 Uhr halten wir jetzt in der Fastenzeit in unserer Kapelle Anbetung. Unsere jungen Leute haben sich dieses Fastenopfer ausgesucht und verzichten auf eine halbe Stunde Freizeit. Sonntags nehmen wir Hausbewohnerinnen an einem Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung teil. Denn wir haben das Glück, zurzeit eine Gemeindereferentin unter uns zu haben. Außerdem ist auch eine Studentin bei uns. Sie studiert in Paderborn ebenfalls dieses Fach und machte ihr Praktikum hier  an der Grundschule in Hellefeld, welches sie leider jetzt nicht weiter ausführen  kann. Fast jeden Abend kommt Michaela, unsere Leiterin, zu mir ins Wohnzimmer und ich nehme Teil an den Fastenexerzitien nach Johannes vom Kreuz. Die Texte bekommt sie von einem Karmelitenorden  zugeschickt. Gestern hatten wir ja das Fest Maria Verkündigung und so begleitet uns das Wort heute “den Glauben vermehren”.  In diesen Tagen bekam Michaela  eine Anfrage von einem Altenheim aus Bayern, ob sie bereit wäre, mit den jungen Leuten  Schutzmasken zu nähen? Und jetzt ist die Produktion schon gut angelaufen. Es können ca. 40 Stück versendet werden. Es wird viel weißes Nähgarn verbraucht. Nun suchen wir Spender, die uns vielleicht einige Garnrollen überlassen können, denn die Masken werden kostenlos an das Altenheim verschickt. In diesen Tagen war  auch schon Gartenarbeit angesagt. Mir selbst geht es gut. Weil ich ein Risikofall bin betreffs meines Alters werde ich  hier von allen sehr liebevoll geschützt. Begrüßung machen wir jetzt mit den Ellenbogen. Ich bin sehr in der Gemeinschaft integriert. Ich helfe da, wo Hilfe notwendig ist. Ansonsten bin ich in der Waschküche tätig und nachmittags gebe ich an 5 Tagen unseren ausländischen Bewohnerinnen Deutschunterricht, wo ich in den fast acht Jahren jetzt etwas Übung habe.

Gut zu wissen / Good to know

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